Abstimmungsergebnis:
beschlossen:
abgelehnt:
überwiesen:
Drucksachen
der Bezirksverordnetenversammlung
Tempelhof-Schöneberg von Berlin
Ursprung: Antrag, Die Fraktion der FDP
Beratungsfolge:
Datum
Gremium
24.03.2021 Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg von Berlin
Antrag
Die Fraktion der FDP
Drucks. Nr:2094/XX
Ehrenamt darf nicht sterben
Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt möge eine Untersuchung über die Folgen der Pandemie bei den Vereinen des
Bezirks machen im Betrachtungszeitraum 3/20 – 3/21. Der BVV ist bis Juni 2021 zu berichten.
Die Auswertung sollte die Vereine in sinnvolle Kategorien clustern wie Sport, Musik, Kultur,
Beratungsangebote, Freizeitangebote, Jugend, Senior/innen, Frauen, Männer, LGBTI,
Obdachlose und Wohnungslose.
- Wieviel Vereine sind in finanzielle Not geraten durch die Pandemie? In welchem
Monat?
- Wieviel ehrenamtliche Mitarbeiter/innen haben aufgehört, weil sie zur Risikogruppe
gehören
- Für wieviel Vereine war der Weggang der ehrenamtlichen MA existenzbedrohend?
- Wieviel Prozent der regelmäßigen Einnahmen sind im Betrachtungszeitraum
insgesamt in Prozent ausgeblieben?
- Wieviel staatliche Pandemiehilfe erhielten die Vereine?
- Wieviel Prozent der unregelmäßigen Einnahmenfielen aus im Betrachtungszeitraum?
- Wieviel Vereine können nach der Pandemie wieder mit ihrer Arbeit weitermachen
und in welchem Umfang im Vergleich zu 3/20?
Begründung:
Das Ehrenamt ist ein unverzichtbarer Teil der Gesellschaft. Staatliche Institutionen können die
Leistungen der Vereine nicht erbringen oder auffangen. Hier findet gesellschaftliches
Engagement, Bildung, Miteinander, Soziales Leben statt. Bricht dies weg, nehmen
Problemstellungen in der Gesellschaft zu, Brennpunkte verstärken sich oder entstehen. Das
macht es unerlässlich, diese Strukturen zu erhalten, Basis für Maßnahmen ist ein Zahlen- und
Faktencheck.
Berlin, den 16.03.2021
Herr Frede, Reinhard
Die Fraktion der FDP